Archiv für März 2015

Mediales, maschinelles, menschliches Versagen

Eindeutig: Traurige Gewissheit schwarz auf grau.

Eindeutig: Traurige Gewissheit schwarz auf grau.

Zugegeben – vielleicht war es ein Fehler, einen journalistisch gelegentlich hilflosen ARD-Brennpunkt zu gucken. Oder per second screen die Gegenreaktionen aus der wutbrockigen Twitter Branchen-Blase zu verfolgen. Aber ich konnte, wollte nicht anders auf den Absturz der Germanwings-Maschine reagieren als Milionen andere: mit Katastrophen-Konsum. Nach diesem Schuldeingeständnis nun meine Reflexion über mediales, maschinelles und menschliches Versagen.

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Erregung in Echtzeit

Unkritische Momentaufnahme aus "Günther Jauch"

Unkritische Momentaufnahme aus „Günther Jauch“

 

Yanis Varoufakis hat den Finger tief in die Wunde gesteckt. Und weil es dabei auch um die Auflösung medialer Wahrheit in der Flüssigen Moderne geht, bleibt andererseits die Frage offen: Welchen Finger und in welche Wunde? Hier nun meine These: Öffentlichkeit hat in diesen Zeiten ihr Erregungspotenzial kaum mehr im Griff. Gut zu wissen.

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Vorauseilende Rechtfertigung

Rechtfertigungszwang 2.0

Rechtfertigungszwang 2.0

Wir leben im Zeitalter der medialen Offenlegung. Wer in der Öffentlichkeit eine Rolle spielen will oder zumindest dort keinen Verdacht erregen mag, der sollte sich tunlichst „transparent“ verhalten. Persönlich auskunftsfreudig sein, so wie zum Beispiel Digital-Trendsetter Sascha Lobo. Oder mit allem rechnen. Ist das auch gut so? Naja.

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