An und für sich

Die Hoffnung hier: "Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen."

Werte im Wandel: Aussagen und Ansagen

Froher Frust – Weihnachtspost 2020

Man muss dieses Jahr nicht verstehen – nur überstehen. 2020 wurde extrem gestritten, vor allem um den Glauben an die Fakten und den Gehorsam gegenüber dem Gemeinwohl. Eine verunsicherte Gesellschaft fordert beweisbare Aussagen und klaren Ansagen. Daher basiert der Journalismus der Zukunft auf Evidenz und Moral. Ein Deutungsversuch zum Wertewandel in den Medien.

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Wir bleiben in Kontakt!

V

Tote Lose – Bremer Freimarkt 2020

Herzlich Willkommen im Lockdown! Auf dem Bild sehen ein wir vergittertes Vergnügen, eine leere Kasse und die Bremer Stadtmusikanten vor grauem Himmel. Vor allem fällt auf, was auf dem Bild fehlt: Menschen. Wie bleiben wir in Kontakt?

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Verschwörungstheorie – toxisch und therapeutisch

Zufall? „Cloister Conspiracy“ (Steve Lee/CC BY-SA 2.0)

Die neue Normalität wird im Ausnahmezustand verhandelt. Denn das totalitäre Thema Pandemie polarisiert die gesellschaftliche Debatten weiter. Wann wirken da Verschwörungstheorien toxisch und wann therapeutisch? [Weiterlesen…]

Abstand – eine journalistische Haltung

Welt auf Abstand

Selbst zum Staunen zuviel: Dem Virenweltkrieg wird nun wirklich alles untergeordnet. Es dürfte viele Opfer geben und manches geopfert werden. Unabhängiger Journalismus auch? Nicht, wenn er Haltung bewahrt.

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Generation Corona – soziologische Modellrechnung

Schutzbehauptung

Erst die chinesische Provinz Wuhan, dann Italien und jetzt wir? Gerade legen ganze Nationen eine gesellschaftliche Vollbremsung hin. Wenn das mal kein „Prägendes Ereignis“ im Sinne der Generationensoziologie ist.

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Alles gut!

Heiter weiter – Januar-Jahrmarkt in Venedig

Wie dieses Jahr, dieses Jahrzehnt angehen? Mit einer weiteren metamedialen Beobachtung von Erregung? Euphorisch, skeptisch oder verzweifelt. Nein, ich habe den Beginn von 2020 in Venedig verbracht und werbe für Hiobs Haltung: „Alles gut“.

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Das blaue Wunder

Leitartikler 4.0 (M: Public Domain/ YouTube)

Was ist da los? Die Kritik ist doch weder neu noch widerspruchsfrei. Internet gibt es auch schon eine Weile. Und doch wird das Zerstörungswut-Video des YouTubers Rezo millionenfach geklickt, geliked und geteilt. Etablierte Medien greifen das Thema auf und die Politik gerät unter Hochdruck. Es sind wohl Form und Streitwert: Die Zukunft der digitalen Generation. [Weiterlesen…]

Im Ernst: Spaß beiseite!

Ist das Satire – oder kann ich weg? (Screenshot)

Ich lach´ mich tot – und das ist auch gut so. Wenn es nach Nico Semsrott („Die Partei“) ginge. In seinem Wahl-Spott macht er deutlich: Sobald er an die Macht kommt, wird’s eng für alternde weiße „Letztwähler“. Präpotenz oder Post-Respekt? Ihm doch egal. Mir aber nicht.

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Fremd-Framen für die ARD

Alles im Rahmen der Deutungsfreiheit

Journalismus aktualisiert regelmässig das Selbstbild einer Gesellschaft. Sich über dessen Rahmung klarzuwerden, ist gut. Framing als argumentative Wunderwaffe nutzen zu wollen, wäre aber gefährlich, auch für die ARD.

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Die Zeitreifeprüfung

Überreife Zeit (Foto: Julo /Wikimedia)

Am Ende des Jahres stelle auch ich mir die originelle Frage, was man von 2018 halten soll. Wenn ich meine Medienmeta-Beobachtungen auf den Punkt bringen muss, dann pathetisch: Die Zeit ist überreif. Für mediendemokratischen Einsatz, bevor es zu spät ist.

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