Journalistische Perspektive - Worum es hier geht:

Wer sich Journalist/in nennen will, muss nichts Besonderes können, darf aber verblüffend viel tun. Die Rolle als „Gatekeeper“ an den Schleusen der Informationsgesellschaft hat den Beruf beliebt gemacht, wenn auch nicht unbedingt die, die ihn ausüben. Der Digitale Wandel verflüssigt jetzt die alten Strukturen der Medienbranche: Wird ein ganzer Berufsstand weggeschwemmt?

Die Wiederholungstäterin

Der Kampf geht weiter (Foto: Alessandra Schellnegger)

Der Kampf geht weiter (Foto: Alessandra Schellnegger)

Herbststürme, Buchmesse – Zeit, sich mit einem Roman ins Haus zu verkriechen. Auf die Wirklichkeit muss man dann trotzdem nicht verzichten. Vor allem wenn Journalistinnen wie Petra Reski Krimis schreiben.

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Medien-Startups: Ideal first

Lebende Neugründung(Foto: Caitlin Hardee/CC BY 4.0)

Lebende Neugründung(Foto: Caitlin Hardee/CC BY 4.0)

Mein Wahkampf-Mem 2017 stammt von Christian Lindner: “Digital first – Bedenken second!” Übertragen auf den Medienwandel “Gründen – nicht gründeln!” Tatsächlich handeln viele journalistische Startups nach der Devise: Ideal first. Für das Problem fehlender Finanzen hoffen manche auf eine öffentlich-rechtliche Lösung: Rundfunkbeiträge.

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Medien auf Stromlinie?

Gefundenes Fressen: Thema Flucht (Kürschner/Wiki)

Gefundenes Fressen: Thema Flucht (Kürschner/Wiki)

Haben die Medien ihren publizistischen Auftrag ernst genommen, als es darauf ankam? Der Wissenschaftler Michael Haller wollte das mit der Studie “Die Flüchtlingskrise in den Medien” klären. Sein Befund klingt echt krank: “gravierende Dysfunktion als Teil der sogenannten Mainstreammedien”. Oha.

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Allein gegen die Anwälte

Schrecklich hartnäckig: Petra Reski (Foto: Shobha)

Schrecklich hartnäckig: Petra Reski (Foto: Shobha)

Reski vs Augstein – schon auf den ersten Blick ein hochspannender Fall: Er handelt vom Umgang mit organisierter Kriminalität. Beispielhaft ist aber vor allem die Medien-Geschichte hinter der Mafia-Story – ein Lehrstück zum Unterschied zwischen Haltung und Pose im Journalismus.

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Mein Mensch-Maschinen-Mischmasch

Denkste (Foto: Cruz / Wikimedia)

Denkste (Foto: Cruz / Wikimedia)

Keine einfache Vorstellung – dass der Thermostat im Arbeitszimmer mal intelligenter sein könnte als ich. Wenn es nicht mal schon so weit ist. Künstliche Intelligenz (KI) boomt und buzzd: Was die Informationsbeschaffung angeht, so bin ich tatsächlich immer stärker auf algorithmische Assistenz angewiesen. Von Bots bereichert und bedroht. Mein Leben – ein Mensch-Maschinen-Mischmasch.

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Kritik als Krawall

Wem hält er die Stange? (Quelle: Zapp /NDR)

Wem hält er die Stange? (Quelle: Zapp /NDR)

Ein wackliger Video-Wortwechsel, unterschwellig voller Aggression – der ungebetene Besuch zweier prorussischer Blogger bei der Rechercheplattform Correctiv diese Woche hat gezeigt: Mediale Auseinandersetzungen bewegen sich mittlerweile an der Grenze zur Gewalt.

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Der Hype Hype

(Foto: Urban_Data/Flickr CC BY 2.0)

(Foto: Urban_Data/Flickr CC BY 2.0)

Neulich habe ich mich total aufgeregt. Empörend!!! Immer diese Debatten über das Ende von Debatten. Mediendeutschland solle endlich Hysterie frei Zone werden, fordern genervte Gelehrte. Für mich ein besonders ärgerlicher Fall von Hype Hype.

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Scoop und Skrupel – #Panamapapers

Investigative Story Telling (Quelle: Wikimedia)

Investigative Story Telling (Quelle: Wikimedia)

Zu den #PanamaPapers ist fast alles schon gebloggt – aber noch nicht von jedem. Meinerseits nun etwas Medien-Meta. Denn parallel zum Erstaunen über die Briefkastenfirmen-Fabrik Mossack Fonseca wird auch über die Rolle der Enthüller gestritten. Aufschlussreich und sehr grundsätzlich.

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Rückbesinnliches als Erfahrungswert

Publikum auf Augenhöhe (Dieter Huber/LaBiennale 2015)

Publikum auf Augenhöhe (Dieter Huber/LaBiennale 2015)

Ist Erfahrung ein Wert an sich? Tja, wenn überhaupt, dann jedenfalls ein umstrittener. So mitten im Medienwandel. Allzu schnell kommt schließlich der Verdacht auf, dass Menschen nur überkommene Routinen und ihren Prestige-Besitzstand verteidigen wollen. Ist meine  Journalismus-Version ausgereift oder veraltet? Die alte Frage stellt sich immer wieder neu. Das ist gut so, auch für die Beziehung zum Publikum.
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Masse macht Öffentlichkeit

Journalist und Publikum (Quelle ZAPP /NDR)

Journalist und Publikum (Quelle ZAPP /NDR)

In der Medienbranche dürften Zukunftstagungen als krisensicheres Geschäftsmodell durchgehen. Gerade in der Kommunikationswelt müssen wir ja reden. Das allgemeine Publikum ist stets virtuell dabei, wird immer intensiver als Partner auf Augenhöhe beschworen – und doch in großen Teilen übersehen.

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