Journalismus - Worum es hier geht:

Wer sich Journalist/in nennen will, muss nichts Besonderes können, darf aber verblüffend viel tun. Die Rolle als „Gatekeeper“ an den Schleusen der Informationsgesellschaft hat den Beruf beliebt gemacht, wenn auch nicht unbedingt die, die ihn ausüben. Der Digitale Wandel verflüssigt jetzt die alten Strukturen der Medienbranche: Wird ein ganzer Berufsstand weggeschwemmt?

Journalismus der Zukunft: radikal metamedial

Auch schön: Beobachtung der dritten Art

Was tun im Blog-Down? Am besten einmal die Perspektiven sortieren. Herausgekommen sind ein paar geordnete Beobachtungen zur Radikalisierung des Journalismus.

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Werte im Wandel: Aussagen und Ansagen

Froher Frust – Weihnachtspost 2020

Man muss dieses Jahr nicht verstehen – nur überstehen. 2020 wurde extrem gestritten, vor allem um den Glauben an die Fakten und den Gehorsam gegenüber dem Gemeinwohl. Eine verunsicherte Gesellschaft fordert beweisbare Aussagen und klaren Ansagen. Daher basiert der Journalismus der Zukunft auf Evidenz und Moral. Ein Deutungsversuch zum Wertewandel in den Medien.

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Typische Haltung: Journalistin und Aktivistin

Journalistin attackiert Bürgermeister (Il Gazzettino)

Journalistische Arbeit und politischer Kampf in Personalunion. Kann das gut gehen? Petra Reski meint: Ja. Sie berichtet kritisch über die Verhältnisse in Venedig und bewirbt sich gleichzeitig als Kandidatin  bei den dortigen Kommunalwahlen. Das gab Ärger. Typisch.

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Corona: Kampf ums Wahrheitsregime

So true … (Wikimedia / CC BY-SA 4.0)

Verschwörung und Empörung. Auf allen Kanälen schrillen Alarmsirenen, die niemand abstellen kann. Der seltsame Sound gehört zur Inszenierung „Kampf um das Wahrheitsregime“. Journalismus spielt darin eine Doppelrolle.

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Empirisch, technisch, parteiisch, logisch

Medienlogiker, aber kein Journalist: Rezo

Konferenzbeobachtungen 2019 – schon jetzt das Jahr zwischen Untergang und Aufbruch: Angesichts von Klimakatastrophen wie in Venedig rechnet die junge Generation mit den Alten ab: OK, Boomer. Auch die Zukunft des professionellen Journalismus scheint unkalkulierbar – egal oder agil? [Weiterlesen…]

#Relotius – aus Geschichten lernen

Profil des Journalismus

Was für eine Geschichte?!  Die „Causa“ Relotius um erfundene Stories bekommt ein Fragezeichen für ihren Gegenstand und ein Ausrufezeichen für ihre metamediale Bedeutung. Fortsetzung folgt: 2019 wird das Jahr der journalistischen Erklärungsnot. Daraus ließe sich sogar eine Tugend machen.

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Deutungsmachtergreifung

Stichwort „Köthen“ (Montage/Screenshot You Tube)

Wenn ich gerade fünf Jahre Medien-Meta-Beobachtung in diesem Blog bilanzieren sollte, dann ziemlich genau so: Dem Sound der Zeit nach, stehen wir kurz vor der Deutungsmachtergreifung. [Weiterlesen…]

Der blinde Fleck der Anderen

Screenshot, selbst gerahmt (Quelle: WDR)

Wer Fundamentalmedienkritiker richtig glücklich machen möchte, der gebe ihnen eine Magic-Bullet-Theorie. Einen durchschlagenden Erklärungsansatz für alles, was ihnen am Journalismus stinkt. Im aktuellen Streit um den rechten Weg (Achtung: Doppelsinn!) in die gesellschaftliche Zukunft heißt das Geschoss „Framing„.

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Journalismus macht Schule

Einfach Klasse (F: Miriam Guterland / CC BY-SA 3.0)

Einfach Klasse (F: Miriam Guterland / CC BY-SA 3.0)

Schule machen – wie geht das künftig im Schlüsselfach Medienkompetenz? Wichtige Frage, denn schließlich wird im Klassenraum das Informationsverständnis der Zukunft ausgebildet. Da muss sich nun auch der Journalismus stärker einbringen.

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Baller Balla – Mein Ego-Shooter und ich

Journalisten im Visier (Screenshot Sniper 3D Assassin)

Journalisten im Visier (Screenshot Sniper 3D Assassin)

Neugier ist eine Ur-Eigenschaft im Journalismus. Aber sie kann tödlich enden, im Leben wie im Netz. Das habe ich gerade beim Ego-Shooting erlebt. Als Täter. Und so einiges über den Ruf meines Berufes gelernt. [Weiterlesen…]