Rezo-nanz – 5 Grundgedanken zur Generation

Journalismus alter Schule

Vielleicht wird man sie mal die “19er“ nennen. Oder „Generation Blauer Planet“, kurz: „Gen Blue“. Wegen des Leitthemas Klimawandel und des Leit-Thematisierers Rezo. Wir erleben derzeit wohl die Geburt einer gesellschaftspolitischen Generation. Dieser schillernde Begriff  verdient allerdings ein paar warnende Anmerkungen.

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Das blaue Wunder

Leitartikler 4.0 (M: Public Domain/ YouTube)

Was ist da los? Die Kritik ist doch weder neu noch widerspruchsfrei. Internet gibt es auch schon eine Weile. Und doch wird das Zerstörungswut-Video des YouTubers Rezo millionenfach geklickt, geliked und geteilt. Etablierte Medien greifen das Thema auf und die Politik gerät unter Hochdruck. Es sind wohl Form und Streitwert: Die Zukunft der digitalen Generation. [Weiterlesen…]

Not in Venedig

Sand und Sound – Klimakulturkritik aus Litauen

Medienmenschen oder Kunstgeschäftige – wer einen heilsamen Kulturschock sucht, komme nach Venedig und staune ausgiebig. Und  sorge sich gleichzeitig um diese unerträglich attraktive Stadt. Randnotizen von der 58. Biennale. [Weiterlesen…]

Im Ernst: Spaß beiseite!

Ist das Satire – oder kann ich weg? (Screenshot)

Ich lach´ mich tot – und das ist auch gut so. Wenn es nach Nico Semsrott („Die Partei“) ginge. In seinem Wahl-Spott macht er deutlich: Sobald er an die Macht kommt, wird’s eng für alternde weiße „Letztwähler“. Präpotenz oder Post-Respekt? Ihm doch egal. Mir aber nicht.

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Fremd-Framen für die ARD

Alles im Rahmen der Deutungsfreiheit

Journalismus aktualisiert regelmässig das Selbstbild einer Gesellschaft. Sich über dessen Rahmung klarzuwerden, ist gut. Framing als argumentative Wunderwaffe nutzen zu wollen, wäre aber gefährlich, auch für die ARD.

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#Relotius – aus Geschichten lernen

Profil des Journalismus

Was für eine Geschichte?!  Die „Causa“ Relotius um erfundene Stories bekommt ein Fragezeichen für ihren Gegenstand und ein Ausrufezeichen für ihre metamediale Bedeutung. Fortsetzung folgt: 2019 wird das Jahr der journalistischen Erklärungsnot. Daraus ließe sich sogar eine Tugend machen.

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Die Zeitreifeprüfung

Überreife Zeit (Foto: Julo /Wikimedia)

Am Ende des Jahres stelle auch ich mir die originelle Frage, was man von 2018 halten soll. Wenn ich meine Medienmeta-Beobachtungen auf den Punkt bringen muss, dann pathetisch: Die Zeit ist überreif. Für mediendemokratischen Einsatz, bevor es zu spät ist.

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Deutungsmachtergreifung

Stichwort „Köthen“ (Montage/Screenshot You Tube)

Wenn ich gerade fünf Jahre Medien-Meta-Beobachtung in diesem Blog bilanzieren sollte, dann ziemlich genau so: Dem Sound der Zeit nach, stehen wir kurz vor der Deutungsmachtergreifung. [Weiterlesen…]

Hetze, Hass und Haltung

Frage der Haltung: Abwägen – oder nicht?

Was für ein gruseliger Moment, als am Abend der letzten Bundestagswahl Alexander Gauland von der AfD verkündete: „Wir werden sie jagen!“ Und welch bittere Pointe heute: Unser gehetztes, aber immer noch freies Mediensystem beginnt, sich selbst zu hassen.

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Der blinde Fleck der Anderen

Screenshot, selbst gerahmt (Quelle: WDR)

Wer Fundamentalmedienkritiker richtig glücklich machen möchte, der gebe ihnen eine Magic-Bullet-Theorie. Einen durchschlagenden Erklärungsansatz für alles, was ihnen am Journalismus stinkt. Im aktuellen Streit um den rechten Weg (Achtung: Doppelsinn!) in die gesellschaftliche Zukunft heißt das Geschoss „Framing„.

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