Auftrag der Medien - Worum es hier geht:

Das Grundvertrauen ist weg. Weil Ökonomie und Technologie den Digitalen Wandel immer weiter vorantreiben. Weil die alten Regeln nicht mehr zu taugen scheinen und weil jeder Einzelne immer mehr können soll. In Echtzeit. Allmacht? Ohnmacht? Segen ? Fluch? Risiko? Chance? Leider alles zugleich. Es lohnt sich, den Auftrag der Medien für unsere Gesellschaft zu diskutieren.

Fremd-Framen für die ARD

Alles im Rahmen der Deutungsfreiheit

Journalismus aktualisiert regelmässig das Selbstbild einer Gesellschaft. Sich über dessen Rahmung klarzuwerden, ist gut. Framing als argumentative Wunderwaffe nutzen zu wollen, wäre aber gefährlich, auch für die ARD.

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#Relotius – aus Geschichten lernen

Profil des Journalismus

Was für eine Geschichte?!  Die „Causa“ Relotius um erfundene Stories bekommt ein Fragezeichen für ihren Gegenstand und ein Ausrufezeichen für ihre metamediale Bedeutung. Fortsetzung folgt: 2019 wird das Jahr der journalistischen Erklärungsnot. Daraus ließe sich sogar eine Tugend machen.

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Deutungsmachtergreifung

Stichwort „Köthen“ (Montage/Screenshot You Tube)

Wenn ich gerade fünf Jahre Medien-Meta-Beobachtung in diesem Blog bilanzieren sollte, dann ziemlich genau so: Dem Sound der Zeit nach, stehen wir kurz vor der Deutungsmachtergreifung. [Weiterlesen…]

Der blinde Fleck der Anderen

Screenshot, selbst gerahmt (Quelle: WDR)

Wer Fundamentalmedienkritiker richtig glücklich machen möchte, der gebe ihnen eine Magic-Bullet-Theorie. Einen durchschlagenden Erklärungsansatz für alles, was ihnen am Journalismus stinkt. Im aktuellen Streit um den rechten Weg (Achtung: Doppelsinn!) in die gesellschaftliche Zukunft heißt das Geschoss „Framing„.

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Dichotom-Energie

Einerseits, andererseits (Quelle: Flickr Commons)

Einerseits, andererseits (Quelle: Flickr Commons)

Die Aggressivität der Mediengesellschaft steigert sich. Denn wir verstrahlen unsere Öffentlichkeit mit Dichotom-Energie, mit einer Diskussionskultur, die kaum noch differenziert, sondern immer weiter spaltet. Wir können und sollten uns umstellen.

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Das Himmel-Hölle-Prinzip

Bemalter Bunker (Foto: DoSchu / CC BY-ND 2.0)

Bemalter Bunker (Foto: DoSchu / CC BY-ND 2.0)

Diese Woche wird es wieder ernst für „das System“: Vom 18. bis 20. Oktober spielt die Ministerpräsidenten-Konferenz Schicksal für die öffentlich-rechtlichen Medien. Begleitet von einer aktuellen Debatte nach dem rhetorischen Himmel-Hölle-Prinzip. Leider glauben viele daran. [Weiterlesen…]

Meinung bilden übers Meinungsbilden!

Hausaufgabe an alle: Durchdenken

Hausaufgabe an alle: Durchdenken

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat Zukunft, zumindest als Hashtag: Unter „#ZukunftÖR“ kann man jetzt zehn kluge Experten- Thesen dazu diskutieren. Schöne Chance. Update 19.9.2017: Schöne Scheiße Chose.

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Medien auf Stromlinie?

Gefundenes Fressen: Thema Flucht (Kürschner/Wiki)

Gefundenes Fressen: Thema Flucht (Kürschner/Wiki)

Haben die Medien ihren publizistischen Auftrag ernst genommen, als es darauf ankam? Der Wissenschaftler Michael Haller wollte das mit der Studie „Die Flüchtlingskrise in den Medien“ klären. Sein Befund klingt echt krank: „gravierende Dysfunktion als Teil der sogenannten Mainstreammedien“. Oha.

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Aussichtssache: Wem gehört der Rundfunk?

Perspektiven der ARD: MDR-Zentrale in Leipzig

Perspektiven der ARD: MDR-Zentrale in Leipzig

Zukunft ist Aussichtssache. Üblicherweise wird Medienentwicklung von der Zukunft her betrachtet, ab 4.0 aufwärts. Gerade hat die Historische Kommission der ARD umgekehrt einen Blick aus dem Gestern auf die Gegenwart riskiert. Dabei zeigte sich öffentlich-rechtliches Establishment andächtig und einsichtig.

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Medialer Darwinismus und andere Metamorphosen

Perspektiven auf den Wandel: Darwin und Trump (Fotos: Wikimedia)

Perspektiven auf den Wandel: Darwin und Trump (Fotos: Wikimedia)

Atempausenlos wird Geschichte gemacht. Derzeit hyperventiliert gesellschaftliche Öffentlichkeit. Ein verbissener Kampf um Deutungshoheit prägt den Anfang 2017. Deshalb nun einige Überlegungen zum Überleben im medialen Darwinismus.

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