Venedig - Worum es hier geht

Wenn ich schon mal öfter da bin, warum nicht darüber schreiben? So ganz privat. In dieser Stadt sieht man andere Dinge. Und Dinge anders. Ein wunderbarer Ort für gesellschaftliche und mediale Inszenierungen.

Werte im Wandel: Aussagen und Ansagen

Froher Frust – Weihnachtspost 2020

Man muss dieses Jahr nicht verstehen – nur überstehen. 2020 wurde extrem gestritten, vor allem um den Glauben an die Fakten und den Gehorsam gegenüber dem Gemeinwohl. Eine verunsicherte Gesellschaft fordert beweisbare Aussagen und klaren Ansagen. Daher basiert der Journalismus der Zukunft auf Evidenz und Moral. Ein Deutungsversuch zum Wertewandel in den Medien.

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Typische Haltung: Journalistin und Aktivistin

Journalistin attackiert Bürgermeister (Il Gazzettino)

Journalistische Arbeit und politischer Kampf in Personalunion. Kann das gut gehen? Petra Reski meint: Ja. Sie berichtet kritisch über die Verhältnisse in Venedig und bewirbt sich gleichzeitig als Kandidatin  bei den dortigen Kommunalwahlen. Das gab Ärger. Typisch.

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Sommer im Weltlabor Venedig

Via Garibaldi in der Hauptsaison 2020

Venedig war schon immer der beste Ort, um den Wandel der Welt zu beobachten. Jetzt, in „Coronazeiten“, scheint hier alles möglich und nichts gewiss. Beim Urlaub in der Krise entstehen schaurig-schöne Perspektiven banger Hoffnung auf die Zukunft.

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Alles gut!

Heiter weiter – Januar-Jahrmarkt in Venedig

Wie dieses Jahr, dieses Jahrzehnt angehen? Mit einer weiteren metamedialen Beobachtung von Erregung? Euphorisch, skeptisch oder verzweifelt. Nein, ich habe den Beginn von 2020 in Venedig verbracht und werbe für Hiobs Haltung: „Alles gut“.

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Empirisch, technisch, parteiisch, logisch

Medienlogiker, aber kein Journalist: Rezo

Konferenzbeobachtungen 2019 – schon jetzt das Jahr zwischen Untergang und Aufbruch: Angesichts von Klimakatastrophen wie in Venedig rechnet die junge Generation mit den Alten ab: OK, Boomer. Auch die Zukunft des professionellen Journalismus scheint unkalkulierbar – egal oder agil? [Weiterlesen…]

Not in Venedig

Sand und Sound – Klimakulturkritik aus Litauen

Medienmenschen oder Kunstgeschäftige – wer einen heilsamen Kulturschock sucht, komme nach Venedig und staune ausgiebig. Und  sorge sich gleichzeitig um diese unerträglich attraktive Stadt. Randnotizen von der 58. Biennale. [Weiterlesen…]

Ausweg statt Exit

Ausweg eingeschlossen: Biennale Architettura 2016

Ausweg eingeschlossen: Biennale Architettura 2016

Yes, es sind gerade Exit-Zeiten. Bloß raus. In Venedig kann erst recht niemand dem Eskapismus entkommen. Gerade wenn es  in der Sommersaison unerträglich eng wird, weil so viele hierhin fliehen. Vor schlechtem Wetter oder schlimmen Schlagzeilen. Genau der richtige Ort also, um Einiges lernen über den Unterschied zwischen abrupten Ausstieg und kontruktivem Ausweg.

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Tod und Venedig

Erleuchtung für die, Erlösung

Erleuchtung für die, Erlösung

In Venedig geht es aufs Ende zu. Frühwinterliche Kälte kriecht in die Stadt. Dazu kommt die Trauer um ein Terroropfer. Die Biennale-Stätten haben gerade ihre Tore geschlossen und die Einheimischen das letzte lokale Fest des Jahres gefeiert, Salute. Ein  Stimmungsbericht der vergangenen Tage zwischen Visionen und Votivkerzen.

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Alle Welt in Venedig

Biennale Bilder-Yacht

Biennale Bilder-Yacht

Ihr Hochmut blieb, auch nach dem Fall: Venedig, die „Allerdurchlauchtigste“, beansprucht weiterhin Welt-Deutungshoheit, nunmehr in Form der 56. Biennale: „All the World`s Futures. Tatsächlich vermag die Serenissima immer noch zu beeindrucken. Zu Wasser, zu Lande, in der Luft. Analog und sogar digital. Machen wir uns doch  einfach auf den Weg.

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Lesen Sie Reski!

So sieht es aus in Italien (Quelle: Verlag)

So sieht es aus in Italien (Quelle: Verlag)

Kriminalromane bieten eine doppelte Chance: Journalistische Geschichten unerschrocken zuspitzen und gleichzeitig die Geschichte des Journalismus ungeschminkt beschreiben. Wenn dabei auch noch Mafia und Medien kombiniert werden, dann wird es spannend: Das gefiel mir an „Palermo Connection“ von Petra Reski (Deutschland/Venedig).

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