Generationen - worum es hier geht

Generation - alltägliche Kategorisierung und wissenschaftliches Konzept. Einerseits familiäre Erbfolge, andererseits gesellschaftlicher „Unterbrechungsbegriff“ (Heinz Bude, Soziologe). Vor allem eignet sich dieser Blickwinkel gut, um tief greifende Veränderungen in der Medienwelt zu beobachten. So zeigen sich ambivalente Verhältnisse beim  Generationswandel im Journalismus.

Werte im Wandel: Aussagen und Ansagen

Froher Frust – Weihnachtspost 2020

Man muss dieses Jahr nicht verstehen – nur überstehen. 2020 wurde extrem gestritten, vor allem um den Glauben an die Fakten und den Gehorsam gegenüber dem Gemeinwohl. Eine verunsicherte Gesellschaft fordert beweisbare Aussagen und klaren Ansagen. Daher basiert der Journalismus der Zukunft auf Evidenz und Moral. Ein Deutungsversuch zum Wertewandel in den Medien.

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Viel Kommunikation, wenig Verständnis

Klischee der Generationen (Les Générations/R. Lanvin/CC BY-SA 4.0)

Harmoniesüchtige werden derzeit schwer auf Entzug gesetzt. Unsere öffentliche Debattenkultur ist grundgereizt. Zum Beispiel gibt es Krach unter den journalistichen Generationen. Überhaupt: Je mehr Kommunikation, umso schlechter das Verständnis.

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Generation Corona – soziologische Modellrechnung

Schutzbehauptung

Erst die chinesische Provinz Wuhan, dann Italien und jetzt wir? Gerade legen ganze Nationen eine gesellschaftliche Vollbremsung hin. Wenn das mal kein „Prägendes Ereignis“ im Sinne der Generationensoziologie ist.

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Empirisch, technisch, parteiisch, logisch

Medienlogiker, aber kein Journalist: Rezo

Konferenzbeobachtungen 2019 – schon jetzt das Jahr zwischen Untergang und Aufbruch: Angesichts von Klimakatastrophen wie in Venedig rechnet die junge Generation mit den Alten ab: OK, Boomer. Auch die Zukunft des professionellen Journalismus scheint unkalkulierbar – egal oder agil? [Weiterlesen…]

Im Ernst: Spaß beiseite!

Ist das Satire – oder kann ich weg? (Screenshot)

Ich lach´ mich tot – und das ist auch gut so. Wenn es nach Nico Semsrott („Die Partei“) ginge. In seinem Wahl-Spott macht er deutlich: Sobald er an die Macht kommt, wird’s eng für alternde weiße „Letztwähler“. Präpotenz oder Post-Respekt? Ihm doch egal. Mir aber nicht.

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Generation: Fitte und falsche Fuffziger

Alter und Native (LoC/Stefan Hoederath/YouTube)

Alter und Native (LoC/Stefan Hoederath/YouTube)

„Mein erstes Interview“ – und das gleich mit der Bundeskanzlerin! Junge Youtuber mischen im Journalismus mit und dessen Selbstverständnis auf. Und die Alten, Etablierten? Pendeln noch zwischen Selbstfindung und Abfindung. Anlaß für ein paar grundsätzliche Generations-Gedanken.

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Medialer Darwinismus und andere Metamorphosen

Perspektiven auf den Wandel: Darwin und Trump (Fotos: Wikimedia)

Perspektiven auf den Wandel: Darwin und Trump (Fotos: Wikimedia)

Atempausenlos wird Geschichte gemacht. Derzeit hyperventiliert gesellschaftliche Öffentlichkeit. Ein verbissener Kampf um Deutungshoheit prägt den Anfang 2017. Deshalb nun einige Überlegungen zum Überleben im medialen Darwinismus.

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Ausweg statt Exit

Ausweg eingeschlossen: Biennale Architettura 2016

Ausweg eingeschlossen: Biennale Architettura 2016

Yes, es sind gerade Exit-Zeiten. Bloß raus. In Venedig kann erst recht niemand dem Eskapismus entkommen. Gerade wenn es  in der Sommersaison unerträglich eng wird, weil so viele hierhin fliehen. Vor schlechtem Wetter oder schlimmen Schlagzeilen. Genau der richtige Ort also, um Einiges lernen über den Unterschied zwischen abrupten Ausstieg und kontruktivem Ausweg.

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Hart aber wichtig: Digital Qual

Schöne Studio-Stimmung (Hartaberfair /ARD)

Schöne Studio-Stimmung (Hartaberfair /ARD)

Um ein Haar wäre die gestrige „Hart aber fair“-Sendung an mir vorbeigegangen. Und damit eine aufschlussreiche Ausgabe zur Medienkompetenz in Zeiten von „allways on“. Aber Gott sei Dank gibt es ja das Internet. „Das Netz“ hatte sich nämlich ziemlich aufgeregt und ich frage mich ein bisschen, warum.

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Ein Blick von außen: re:publica

Trotz alledem: Lobo-Redner (Foto: Gregor Fischer / CC-BY 2.0)

Trotz alledem: Lobo-Redner (Foto: Gregor Fischer / CC-BY 2.0)

Rasant rauschen die Tweets. Wer das Hashtag „#rpten“ als Suchbefehl bei Twitter eingibt und sich dann die Resultate mit dem Tool Tweetdeck darstellen lässt, bekommt zur Belohnung einen schicken symbolischen Effekt geboten: Kaum fassbar die Geschwindigkeit des Gedankenstroms, unbegreiflich seine thematische Breite. Die zehnte „re:publica“ – Puls dieser Zeit.

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