Generationen - worum es hier geht

Generationen - alltägliche Kategorisierung und wissenschaftliches Konzept. Einerseits familiäre Erbfolge, andererseits gesellschaftlicher „Unterbrechungsbegriff“ (Heinz Bude, Soziologe). Vor allem eignet sich dieser Blickwinkel gut, um tief greifende Veränderungen in der Medienwelt zu beobachten. So sehe ich es jedenfalls und werde deshalb den Generationswandel im Journalismus an dieser Stelle thematisieren.

Medialer Darwinismus und andere Metamorphosen

Perspektiven auf den Wandel: Darwin und Trump (Fotos: Wikimedia)

Perspektiven auf den Wandel: Darwin und Trump (Fotos: Wikimedia)

Atempausenlos wird Geschichte gemacht. Derzeit hyperventiliert gesellschaftliche Öffentlichkeit. Ein verbissener Kampf um Deutungshoheit prägt den Anfang 2017. Deshalb nun einige Überlegungen zum Überleben im medialen Darwinismus.

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Ausweg statt Exit

Ausweg eingeschlossen: Biennale Architettura 2016

Ausweg eingeschlossen: Biennale Architettura 2016

Yes, es sind gerade Exit-Zeiten. Bloß raus. In Venedig kann erst recht niemand dem Thema Eskapismus entkommen. Gerade wenn es  in der Sommersaison unerträglich eng wird, weil so viele hierhin fliehen. Vor schlechtem Wetter oder schlimmen Schlagzeilen. Genau der richtige Ort also, um einiges lernen über den Unterschied zwischen abrupten Ausstieg und kontruktivem Ausweg.

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Hart aber wichtig: Digital Qual

Schöne Studio-Stimmung (Hartaberfair /ARD)

Schöne Studio-Stimmung (Hartaberfair /ARD)

Um ein Haar wäre die gestrige „Hart aber fair“-Sendung an mir vorbeigegangen. Und damit eine aufschlussreiche Ausgabe zur Medienkompetenz in Zeiten von „allways on“. Aber Gott sei Dank gibt es ja das Internet. „Das Netz“ hatte sich nämlich ziemlich aufgeregt und ich frage mich ein bisschen, warum.

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Ein Blick von außen: re:publica

Trotz alledem: Lobo-Redner (Foto: Gregor Fischer / CC-BY 2.0)

Trotz alledem: Lobo-Redner (Foto: Gregor Fischer / CC-BY 2.0)

Rasant rauschen die Tweets. Wer das Hashtag „#rpten“ als Suchbefehl bei Twitter eingibt und sich dann die Resultate mit dem Tool Tweetdeck darstellen lässt, bekommt zur Belohnung einen schicken symbolischen Effekt geboten: Kaum fassbar die Geschwindigkeit des Gedankenstroms, unbegreiflich seine thematische Breite. Die zehnte “re:publica” – Puls dieser Zeit.

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Rückbesinnliches als Erfahrungswert

Publikum auf Augenhöhe (Dieter Huber/LaBiennale 2015)

Publikum auf Augenhöhe (Dieter Huber/LaBiennale 2015)

Ist Erfahrung ein Wert an sich? Tja, wenn überhaupt, dann jedenfalls ein umstrittener. So mitten im Medienwandel. Allzu schnell kommt schließlich der Verdacht auf, dass Menschen nur überkommene Routinen und ihren Prestige-Besitzstand verteidigen wollen. Ist meine  Journalismus-Version ausgereift oder veraltet? Die alte Frage stellt sich immer wieder neu. Das ist gut so, auch für die Beziehung zum Publikum.
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Terror in der Timeline

Wie sich wehren?

Wie sich wehren?

Volkstrauertag 2015. Zeitungen schreiben vom “Weltkrieg”. Facebook-Freunde grundieren Profilbilder in Trikolore. Aus Paris zieht ein Ge-Twitter herauf. Terroristische Gewalt hat unsere Nachbarn getroffen und wir fühlen uns mit angegriffen. Hoffen wir auf eine wehrhafte Mediendemokratie.

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Staatsanwaltschaftlicher Journalismus

 

Nicht niedlich(Foto: Eneas de Troya, Flickr CC BY 2.0)

Nicht niedlich(Foto: Eneas de Troya, Flickr CC BY 2.0)

Tatort Buchmesse Frankfurt: “Krimi-Speed-Dating”. Auf einem blauen Sofa sitzen zwei Journalistinnen sowie ein Journalist. Und reden über Bücher. Die eigenen Bücher: Ursula Poznanski, Petra Reski und Ulrich Wickert haben allesamt Krimis geschrieben. Typisch.

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Quoten – Könige und Knechte

Schön, gemocht zu werden.

Schön, gemocht zu werden.

Gute Quote, schlechte Quote. Der Auftritt des neuen Dienstes Blendle und der Abgang des alten ZDF-Mannes Wolfgang Herles zu Beginn dieser Woche, das sind zwei mögliche Antworten auf die Zukunftsfrage des Journalismus: Wie versorgen Medien am besten ihr Publikum?

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Medien-Modell Übungsfirma

Drauflos in Dunkeldeutschland (Screenshot @welt)

Drauflos in Dunkeldeutschland (Screenshot @welt)

Drunter und Drüber geht´s in der medialen Arbeitswelt, gerade im Verhältnis der Generationen: Auszubildende schulen oft eher ihre Lehrherren (und -Damen), ja sie entwickeln dabei sogar den Beruf weiter, ob nun  inhaltlich, technisch oder geschäftlich. Übungsfirmen gehen mittlerweile gleich öffentlich ans Netz. Wie gut ist das denn?

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Generationsgedanke: Geduld

(Quelle: Library of Congress)

(Quelle: Library of Congress)

Die Geschichte des digitalen Medienwandels ist auch eine Chronik angekündigter Enttäuschungen. Aktuell: Zuviel Hass und zu wenig wirtschaftliche Perspektive. Das tut weh, gerade weil es absehbar war. Schließlich gilt das Prinzip Des/Illusion  seit Generationen. Wir müssen es nur stets neu überwinden.

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