Generation Regierungs-Praktikum

Yanis kann es (Quelle: Subversive Festival / licence art libre)

Yanis kann es (Quelle: Subversive Festival / licence art libre)

Mein Januar, es ist mal wieder Zeit für eine neuere Version. Mehr Platz für das Thema „Generationen“.

Ausgangspunkt ist ein Systemcheck. Ergebnis:  Mit diesem Blog ignoriere ich konsequent viele vergoldete Maßregelungen ala „5 Tipps zum besseren Bloggen“ . Insbesondere: „Tl;dr“ und „Absprungrate“. Ersteres  – Abkürzung für: „Too long, didn´t read“ – verlangt vom Autoren, seine Botschaft knapp möglichst auf den Punkt zu formulieren. Sonst droht zweitens eine vernichtende Absprungrate. Dann sind Sie, liebe Leser, zu schnell wieder weg von dieser Seite. Das soll nicht sein.

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Lesen Sie Reski!

So sieht es aus in Italien (Quelle: Verlag)

So sieht es aus in Italien (Quelle: Verlag)

Kriminalromane bieten eine doppelte Chance: Journalistische Geschichten unerschrocken zuspitzen und gleichzeitig die Geschichte des Journalismus ungeschminkt beschreiben. Wenn dabei auch noch Mafia und Medien kombiniert werden, dann wird es spannend: Das gefiel mir an „Palermo Connection“ von Petra Reski (Deutschland/Venedig).

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Kecke Kunden – die Kraut-Community

 

Schwer auf den Punkt zu bringen: Community (links)

Schwer auf den Punkt zu bringen: Community (links)

 

Zweifelsohne sind es Gemeinden mit Mission: „Communities“ entwickeln den Journalismus von morgen. Sie verhandeln Macht und Möglichkeiten der Medien. Konkret beobachten lässt sich das beim Crowdfunding-Projekt „Krautreporter“ (KR). Besonders, wenn der diskursive Glaubenskrieg ausbricht: Um Personen, Inhalt, Kommunikation oder Technik. Umdenken fällt allen Beteiligten noch sehr schwer.

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Je suis … ja was eigentlich?

Trauer und Trotz (Foto: Elya / CC-BY-SA 4.0)

Trauer und Trotz (Foto: Elya / CC-BY-SA 4.0)

Ein etwas heikler Einstieg in diesen wortreichen Text: Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Dennoch: Wer einen (We)Blog zum Thema Medien führt, also ein öffentliches Tagebuch von seinem Erleben und Erkennen in der digital vernetzten Welt, der kommt um einen persönlichen Eintrag zum gestrigen Tag nicht herum. Jedenfalls ich nicht. Weil ich auf irgendeine Weise wieder ausdrücken muss, was da nach dem Attentat auf „Charlie Hebdo“ medial auf mich eingedrungen ist.

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Eine kleine Klick-Kritik aus Venedig

Venezianische Schiffsmeldungen

Venezianische Schiffsmeldungen

Für Venedig fing das Jahr gut an. Wenn man Tagesschau-Online glauben darf. Darf man? Bei der Meldung „Keine Giganten mehr am Markusplatz“ habe ich meine Zweifel. An der Geschichte ist etwas faul und die beigefügte Bilderstrecke parfümiert das. Sicher ohne Absicht, vielleicht auf der Suche nach dem ultimativen Klick. Für mediale Legitimation ist sowas auf Dauer tödlich. Deshalb will ich hier ein Exempel statutieren.

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2015. Noch Fragen? Ja!

Das knallt - gute Vorsätze

Das knallt – gute Vorsätze

Geschafft! Willkommen 2015! Es braucht keinen Propheten für so eine Vorhersage: Auch in diesem Jahr wird die Medienentwicklung uns mit noch mehr Informationen in noch höherer Geschwindigkeit befeuern. Also cool und achtsam bleiben. Vorsätzlich. Heißt: Die richtigen Fragen zu den wichtigen Themen stellen: Macht, Vertrauen, Öffentlichkeit und Eigeninteresse.

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Vertrauenskrise im Journalismus: Ruhig aufregen

Zweifelhafter Job (Quelle: Wikimedia)

Zweifelhafter Job (Quelle: Wikimedia)

Wir Journalistinnen un d Journalisten regen uns (und andere) immer so leicht auf. Vor allem, wenn es um die eigene Sache geht. Dafür gibt es derzeit auch genügend Anlass, denn das Vertrauen der Gesellschaft in ihre Medien sinkt. Stimmungsbilder wie die Umfrage des NDR-Medienmagazins ZAPP bieten sowohl Grund zur Selbstreflexion als auch eine glänzende Gelegenheit, die Nerven zu behalten. Also ruuuuhig aufregen.

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Wir müssen alle dran glauben

Zum Glück gibt es Google - oder ?

Zum Glück gibt es Google – oder ?

Ja, diese Überschrift ist zweideutig. Vielleicht auch ein bisschen zynisch. Und ja, die Entscheidung über die richtige Lesart mögen bitte Sie fällen. Mein Thema ist die ersatzreligöse Debatte um das rechte Verhältnis zur Medienzukunft. Dieser ständige Wesenstest: Bist Du für Google oder gegen SPIEGEL 3.0? Glaubst Du an die Segnungen der digital vernetzten Zukunft oder ans Journalisten-Sterben? Es ist bald Weihnachten, kommen wir zur Besinnung!

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Medien 2014: Ungeduld und Enttäuschung

 

Nehmen Sie ruhig - dieser Text dauert! (Quelle: DerGraueWolf / CC-BY-SA-3.0)

Nehmen Sie ruhig – dieser Text dauert! (Quelle: DerGraueWolf / CC-BY-SA-3.0)

Mir wird gerade ganz bilanziell. Wo doch  zur tagtäglichen Journalismus-Krisenlektüre schon länger das komplette Weihnachtskeks-Sortiment zur Verfügung steht. Also: 2014 war für die Medien-Branche ein aufregendes Jahr der Enttäuschung und der Ungeduld. Das Prinzip Bangen und Hoffen hält den Zukunftsmotor weiter zuverlässig am Laufen. Wohin auch immer.

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Canal Grande Digitale

Canal aus dem All (Quelle: NASA)

Canal aus dem All (Quelle: NASA)

Als Betrachter kann ich mich fragen, warum sich Alessia Rosada und Carlos Travaini diese Arbeit gemacht haben. Oder einfach nur staunen: Über die Seite „Canal Grande di Venezia“, die gerade online gegangen ist. Hier steht offenbar kein Geschäftsmodell im Vordergrund, sondern vielleicht einfach nur Leidenschaft. Also stelle ich einfach mal unproblematisiert fest:  Eine prächtige virtuelle Flussfahrt entlang historischer Illustrationen, die die digitale Welt ein bisschen reicher macht.

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