Generationen - worum es hier geht

Generationen - alltägliche Kategorisierung und wissenschaftliches Konzept. Einerseits familiäre Erbfolge, andererseits gesellschaftlicher „Unterbrechungsbegriff“ (Heinz Bude, Soziologe). Vor allem eignet sich dieser Blickwinkel gut, um tief greifende Veränderungen in der Medienwelt zu beobachten. So sehe ich es jedenfalls und werde deshalb den Generationswandel im Journalismus an dieser Stelle thematisieren.

Quoten – Könige und Knechte

Schön, gemocht zu werden.

Schön, gemocht zu werden.

Gute Quote, schlechte Quote. Der Auftritt des neuen Dienstes Blendle und der Abgang des alten ZDF-Mannes Wolfgang Herles zu Beginn dieser Woche, das sind zwei mögliche Antworten auf die Zukunftsfrage des Journalismus: Wie versorgen Medien am besten ihr Publikum?

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Medien-Modell Übungsfirma

Drauflos in Dunkeldeutschland (Screenshot @welt)

Drauflos in Dunkeldeutschland (Screenshot @welt)

Drunter und Drüber geht´s in der medialen Arbeitswelt, gerade im Verhältnis der Generationen: Auszubildende schulen oft eher ihre Lehrherren (und -damen), ja sie entwickeln dabei sogar den Beruf weiter, ob nun  inhaltlich, technisch oder geschäftlich. Übungsfirmen gehen mittlerweile gleich öffentlich ans Netz. Wie gut ist das denn?

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Generationsgedanke: Geduld

(Quelle: Library of Congress)

(Quelle: Library of Congress)

Die Geschichte des digitalen Medienwandels ist auch eine Chronik angekündigter Enttäuschungen. Aktuell: Zuviel Hass und zu wenig wirtschaftliche Perspektive. Das tut weh, gerade weil es absehbar war. Schließlich gilt das Prinzip Des/Illusion  seit Generationen. Wir müssen es nur stets neu überwinden.

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Wieder Woche der Wahrheiten

Ach, diese Medienwandel-Symbolfotos(Quelle: Wikimedia)

Ach, diese Medienwandel-Symbolfotos(Quelle: Wikimedia)

Freitag. Bevor diese Woche endet, muss ich noch drei Gedanken festhalten. Weg wäre weg. Hinter uns liegt eine weitere Woche der Wahrheiten. Mit allerhand Erkenntnisgewinn zu den großen Themen Öffentlichkeit, Überwachung und Zukunft, geprägt von Trauer, Streit und Hoffnung.

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Generationsgedanke: Ritual Tagesschau

(Quelle: Library of Congress)

(Quelle: Library of Congress)

Vor allem im Alter brauchen wir sie wohl: Rituale. Auch solche der generationsbedingten Kritik. Beispiel Tagesschau, gern auch „die gute alte Tagesschau“ genannt. Geschaffen zur offiziellen Bekanntgabe des Weltgeschehens – steifes Gehabe, löchriger Bilderteppich und gestelzte Aufsager inklusive. Der preisgekrönte TV-Journalist Christoph Maria Fröhder erschüttert derzeit das Vertrauen in die ARD-Institution. Mal wieder.

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Generation Regierungs-Praktikum

Yanis kann es (Quelle: Subversive Festival / licence art libre)

Yanis kann es (Quelle: Subversive Festival / licence art libre)

Mein Januar, es ist mal wieder Zeit für eine neuere Version. Mehr Platz für das Thema „Generationen“.

Ausgangspunkt ist ein Systemcheck. Ergebnis:  Mit diesem Blog ignoriere ich konsequent viele vergoldete Maßregelungen ala „5 Tipps zum besseren Bloggen“ . Insbesondere: „Tl;dr“ und „Absprungrate“. Ersteres  – Abkürzung für: „Too long, didn´t read“ – verlangt vom Autoren, seine Botschaft knapp möglichst auf den Punkt zu formulieren. Sonst droht zweitens eine vernichtende Absprungrate. Dann sind Sie, liebe Leser, zu schnell wieder weg von dieser Seite. Das soll nicht sein.

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Medien 2014: Ungeduld und Enttäuschung

 

Nehmen Sie ruhig - dieser Text dauert! (Quelle: DerGraueWolf / CC-BY-SA-3.0)

Nehmen Sie ruhig – dieser Text dauert! (Quelle: DerGraueWolf / CC-BY-SA-3.0)

Mir wird gerade ganz bilanziell. Wo doch  zur tagtäglichen Journalismus-Krisenlektüre schon länger das komplette Weihnachtskeks-Sortiment zur Verfügung steht. Also: 2014 war für die Medien-Branche ein aufregendes Jahr der Enttäuschung und der Ungeduld. Das Prinzip Bangen und Hoffen hält den Zukunftsmotor weiter zuverlässig am Laufen. Wohin auch immer.

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Jung zu naiv?

Sein Auftritt (in diesem Fall auf You Tube)

Sein Auftritt (in diesem Fall auf You Tube)

Ungewöhnlich – Ein Journalist, der bewusst ganz nah herangeht, distanziert sich auf einmal. Grimme-Online-Preisträger Tilo Jung wendet sich per Blogpost von seinem Interviewgast bei „Jung & Naiv“, Martin Lejeune, ab. Weil der die Hamas auch dann noch sehr gut versteht, wenn sie mutmaßliche Kollaborateure hinrichtet. Reift oder scheitert da gerade ein Stück Journalismus neuer Generation?

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Medien.Macht.Kampf

Der Spiegel (Quelle: CC/Wikimedia)

Der Spiegel (Quelle: CC/Wikimedia)

Worte dieser Wochen: Macht. Kampf. Sie prägen die vielen täglichen Kriegsnachrichten und so manche Berichte von der Medienfront. Exemplarisch: Spiegel-Chefredakteurs Wolfgang Büchner ringt mit großen Teilen seiner Redaktion um die digitale Zukunft. Blut floss zwar nicht, aber Opfer wird es geben, strukturell und personell. Geht es in diesem modellhaften Kampf doch um einiges, nicht zuletzt um die Regeln im Spiel um die Macht im Journalismus.

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Aufgeweckte Generation

Und ich so: Hallo ? (Quelle: Alan Cleaver / CC-BY-2.0)

Und ich so: Hallo ? (Quelle: Alan Cleaver / CC-BY-2.0)

Wenn ich so zurückblicke, dann steht eines heute schon fest: Morgen wird früher alles besser gewesen sein! Warum also überhaupt Generationsdebatten wie den Gruppen-Rant von FAZ-Journalisten gegen die heutige akademische Jugend? Darum. Wir reden viel darüber, wie wir die Menschen an ökonomische Zyklen und technische Versionen anpassen können. Nehmen wir uns doch auch mal die Zeit für den Streit ums gesellschaftliche Erbe.

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