An und für sich

Die Hoffnung hier: "Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen."

Abgesetzt – Arte und der Antisemitismus

... (Quelle: Rama/Wikimedia/CC BY-SA 3.0)

… (Quelle: Rama/Wikimedia/CC BY-SA 3.0)

Seltsame Signale auf der Social Media-Timeline: Seit Tagen dieser höchst merkwürdige Streit um die Ausstrahlung einer ARTE-Dokumentation über Antisemitismus. Dank BILD war sie heute im Netz zu sehen. Nun sehe ich klarer, blicke aber immer noch nicht durch. Muss am Thema liegen. Oder an ARTE.

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Allein gegen die Anwälte

Schrecklich hartnäckig: Petra Reski (Foto: Shobha)

Schrecklich hartnäckig: Petra Reski (Foto: Shobha)

Reski vs Augstein – schon auf den ersten Blick ein hochspannender Fall: Er handelt vom Umgang mit organisierter Kriminalität. Beispielhaft ist aber vor allem die Medien-Geschichte hinter der Mafia-Story – ein Lehrstück zum Unterschied zwischen Haltung und Pose im Journalismus.

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Alles Nazis, auch Mutti.

Inflation auf dem Punkt (F: Google-Suche / Wikimedia)

Inflation auf dem Punkt (F: Google-Suche / Wikimedia)

Früher® wirkten Nazi-Vergleiche rhetorisch wie eine zugeknallte Tür.  Wumms – Ende der Debatte! Im Moment fangen Diskussionen gerne mal mit Hitler an. Das verhindert konstruktive Diskussionen und verwässert wichtige Begriffe. Ein Beitrag zur medialen Metapher-Kompetenz.

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Medienkompetenz konkret: Das Dürfen

2014 ein freier Yücel (F: blu-news.org / CC BY SA 2.0)

2014 ein freier Yücel (F: blu-news.org / CC BY SA 2.0)

Schön, dass „Medienkompetenz“ inzwischen Begriffskarriere macht. Denn sie ist der Schlüssel zur Zukunft in der Informationsgesellschaft. Traurig und gefährlich, wenn sie beschnitten wird, wie gerade im Fall Deniz Yücel.

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Evolutionäre der Medienschöpfung

Die Evolution geht weiter (F: Franru 96/CC BY-SA 4.0)

Die Evolution geht weiter (F: Franru 96/CC BY-SA 4.0)

Darwinismus statt Trumpismus. In meinem letzten Blog-Post hatte ich eine evolutionäre Perspektive auf die publizistische Kriegsbemalung vorgeschlagen. Riskieren wir nun einen näheren Blick durch diese Brille.

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2017: Krieg der Frechheit

 

Ich glaube, es hackt (Foto: M. Vadon / CC BY SA-2.0)

Ich glaube, es hackt (Foto: M. Vadon / CC BY SA-2.0)

Zur Jahresewende riskiere ich einen vorausschauenden Blick zurück: 2017 wird es vor allem um die Frage gehen, ob Frechheit siegt. Deren Schlagkraft hat sich jedenfalls 2016 bewiesen. Überall können sie zuschlagen, die postfaktischen Hacker wie „Vitaly Popov“. Ich schreibe aus Erfahrung.

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Augen auf und durch!

Weg zum Fußvolk (Foto: Momo/Wikimedia/CC BY 2.0)

Weg zum Fußvolk (Foto: Momo/Wikimedia/CC BY 2.0)

Meine Bilanz 2016: Medien-Menschen zwischen Hype und Hysterie. Bestes Beispiel: Die im Netz vielfach geteilte Big Data-Geschichte über den Anteil der Firma Cambridge Analytics am Wahlsieg von Donald Trump. Anstatt überempfindlich sollten wir lieber achtsam sein.

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Dialog ist digitale Bürgerpflicht

Sorgen und Tri Top: Gute alte Medienwelt im Museum (Auswandererhaus Bremerhaven)

Sorgen und Tri Top: Gute alte Medienwelt im Museum (Auswandererhaus Bremerhaven)

So fühlt er sich nun an, der kalte Medienkrieg! Immer noch schmerzhaft, diese post-trumpale Belastungsstörung. Mit Donald Trump stehen wir nun touchy am Tipping Point. Zeit für einige nüchterne Notizen und einen Appell.

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Mein Mensch-Maschinen-Mischmasch

Denkste (Foto: Cruz / Wikimedia)

Denkste (Foto: Cruz / Wikimedia)

Keine einfache Vorstellung – dass der Thermostat im Arbeitszimmer mal intelligenter sein könnte als ich. Wenn es nicht mal schon so weit ist. Künstliche Intelligenz (KI) boomt und buzzd: Was die Informationsbeschaffung angeht, so bin ich tatsächlich immer stärker auf algorithmische Assistenz angewiesen. Von Bots bereichert und bedroht. Mein Leben – ein Mensch-Maschinen-Mischmasch.

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Schreckliche Soufflé-Stories

Fürsorgliche Auslagerung

Fürsorgliche Auslagerung

Manchmal verpufft eine Story einfach, so wie gestern der Inhalt eines Rollkoffers bei Zirndorf. In unsicheren Zeiten steht zumindest eines fest: Angst-Soufflè-Stories haben Konjunktur. Wenige Stichworte genügen, um medialen Terror-Horror herauf zu beschwören: „Explosion“, „Erstaufnahme-Stelle“, „arabisch aussehende Männer“. Und dann fällt die Geschichte in sich zusammen. Aber es gibt ein Gegenmittel: Uns alle.

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