Auftrag der Medien - Worum es hier geht:

Das Grundvertrauen ist weg. Weil Ökonomie und Technologie den Digitalen Wandel immer weiter vorantreiben. Weil die alten Regeln nicht mehr zu taugen scheinen und weil jeder Einzelne immer mehr können soll. In Echtzeit. Allmacht? Ohnmacht? Segen ? Fluch? Risiko? Chance? Leider alles zugleich. Es lohnt sich, den Auftrag der Medien für unsere Gesellschaft zu diskutieren.

Schreckliche Soufflé-Stories

Fürsorgliche Auslagerung

Fürsorgliche Auslagerung

Manchmal verpufft eine Story einfach, so wie gestern der Inhalt eines Rollkoffers bei Zirndorf. In unsicheren Zeiten steht zumindest eines fest: Angst-Soufflè-Stories haben Konjunktur. Wenige Stichworte genügen, um medialen Terror-Horror herauf zu beschwören: „Explosion“, „Erstaufnahme-Stelle“, „arabisch aussehende Männer“. Und dann fällt die Geschichte in sich zusammen. Aber es gibt ein Gegenmittel: Uns alle.

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Der Hype Hype

(Foto: Urban_Data/Flickr CC BY 2.0)

(Foto: Urban_Data/Flickr CC BY 2.0)

Neulich habe ich mich total aufgeregt. Empörend!!! Immer diese Debatten über das Ende von Debatten. Mediendeutschland solle endlich Hysterie frei Zone werden, fordern genervte Gelehrte. Für mich ein besonders ärgerlicher Fall von Hype Hype.

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Scoop und Skrupel – #Panamapapers

Investigative Story Telling (Quelle: Wikimedia)

Investigative Story Telling (Quelle: Wikimedia)

Zu den #PanamaPapers ist fast alles schon gebloggt – aber noch nicht von jedem. Meinerseits nun etwas Medien-Meta. Denn parallel zum Erstaunen über die Briefkastenfirmen-Fabrik Mossack Fonseca wird auch über die Rolle der Enthüller gestritten. Aufschlussreich und sehr grundsätzlich.

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Die Weg-Definitionshoheit

Suchanfrage: Durchblick

Suchanfrage: Durchblick

Weg-Definieren könnte das neue Weg-Sehen werden. Ausdruck einer Kultur des Ausweichens vor der heiklen Herausforderung, in den Abgrund einer Aufgabe zu blicken, auch ins Brodelnde, Unheimliche. Nach einer Woche Diskussion ums Kölner Silvester fällt auf: Die zunehmende Neigung, Debatten lieber formal zu rezensieren anstatt sie inhaltlich auszuhalten.

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Terror in der Timeline

Wie sich wehren?

Wie sich wehren?

Volkstrauertag 2015. Zeitungen schreiben vom „Weltkrieg“. Facebook-Freunde grundieren Profilbilder in Trikolore. Aus Paris zieht ein Ge-Twitter herauf. Terroristische Gewalt hat unsere Nachbarn getroffen und wir fühlen uns mit angegriffen. Hoffen wir auf eine wehrhafte Mediendemokratie.

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Gefährliches Spiel mit der Wahrheit

 

Medienkrieg. (Foto: Victor van Dijk / CC BY NC 2.0)

Medienkrieg. (Foto: Victor van Dijk / CC BY NC 2.0)

 

Es gibt einen zuverlässigen Weg, komplizierte Diskussionen abzukürzen: Einfach die Glaubwürdigkeit des Gegners anzweifeln. Die Methode der Stunde funktioniert nicht nur gegenüber „der Politik“, sondern auch bei „den Medien“. Nehmen wir die Social-Media- Video-Figur „Jonathan Pie“.

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Journalismus – wichtigtun und Wichtiges tun

 

Von der Rolle: Jörges und Jauch (Screenshot ARD)

Von der Rolle: Jörges und Jauch (Screenshot ARD)

Krisenzeiten sorgen für Sternstunden des Journalismus. So wie kürzlich der Auftritt von Hans-Ulrich Jörges bei Günther Jauch. Aber extreme Zeiten bedingen auch Tiefpunkte im Journalismus. So wie den Auftritt von Hans-Ulrich Jörges bei Günther Jauch. Und schließlich stiften Themen wie die Flüchtlingskrise Verwirrung um die Rolle von Journalisten. So wie beim Auftritt …

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VDS – ein Ohnmachts-Anfall

VDS - großes Missverständnis (Quelle: Netzpolitik.org)

VDS – großes Missverständnis (Quelle: Netzpolitik.org)

Vorratsdatenspeicherung beschlossen? Ja. Ende der Debatte um die Macht im Netz? Nein. Der Beschluss des Bundestages zur anlasslosen „Höchstspeicherdauer“ der Kommunikationsdaten aller Bürger ist nur ein weiterer vergeblicher Versuch, „Neuland“ zurück zu erobern.

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Fluchtgedanke: Ein Integrationskanal

Kommen, Kommunizieren (Quelle: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0)

Kommen, Kommunizieren (Quelle: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0)

(Achtung. kleines „CSU-Update“ am Ende!) Dieser Tage macht sich ja jeder so seine Gedanken über, na klar, Flüchtlinge. Was tun? Als Mensch. Als Bürger. Als Journalist. Ich erinnere mich an eine Idee von gestern. Wäre sie umgesetzt worden, wären wir wenigstens medial besser vorbereitet gewesen. Und hätten einen bundesweiten „Integrationskanal“.

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Landesverrat – Auflösung statt Aufklärung

Betroffenen Blogger (Quelle: Sebaso / CC-BY-SA 4.0)

Betroffenen Blogger (Quelle: Sebaso / CC-BY-SA 4.0)

Nun kann die Erregungskarawane eigentlich weiterziehen: Das Ermittlungsverfahren wegen Landesverrats gegen Netzpolitik.org wurde eingestellt. Man musste kein Prophet oder Volljurist sein, um diesen Ausgang zu ahnen. Also kam es, wie es kommen musste. Alles in Ordnung? Nein eher in Auflösung.

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