Der Hype Hype

(Foto: Urban_Data/Flickr CC BY 2.0)

(Foto: Urban_Data/Flickr CC BY 2.0)

Neulich habe ich mich total aufgeregt. Empörend!!! Immer diese Debatten über das Ende von Debatten. Mediendeutschland solle endlich Hysterie frei Zone werden, fordern genervte Gelehrte. Für mich ein besonders ärgerlicher Fall von Hype Hype.

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Scoop und Skrupel – #Panamapapers

Investigative Story Telling (Quelle: Wikimedia)

Investigative Story Telling (Quelle: Wikimedia)

Zu den #PanamaPapers ist fast alles schon gebloggt – aber noch nicht von jedem. Meinerseits nun etwas Medien-Meta. Denn parallel zum Erstaunen über die Briefkastenfirmen-Fabrik Mossack Fonseca wird auch über die Rolle der Enthüller gestritten. Aufschlussreich und sehr grundsätzlich.

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Die Weg-Definitionshoheit

Suchanfrage: Durchblick

Suchanfrage: Durchblick

Weg-Definieren könnte das neue Weg-Sehen werden. Ausdruck einer Kultur des Ausweichens vor der heiklen Herausforderung, in den Abgrund einer Aufgabe zu blicken, auch ins Brodelnde, Unheimliche. Nach einer Woche Diskussion ums Kölner Silvester fällt auf: Die zunehmende Neigung, Debatten lieber formal zu rezensieren anstatt sie inhaltlich auszuhalten.

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Terror in der Timeline

Wie sich wehren?

Wie sich wehren?

Volkstrauertag 2015. Zeitungen schreiben vom „Weltkrieg“. Facebook-Freunde grundieren Profilbilder in Trikolore. Aus Paris zieht ein Ge-Twitter herauf. Terroristische Gewalt hat unsere Nachbarn getroffen und wir fühlen uns mit angegriffen. Hoffen wir auf eine wehrhafte Mediendemokratie.

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Gefährliches Spiel mit der Wahrheit

 

Medienkrieg. (Foto: Victor van Dijk / CC BY NC 2.0)

Medienkrieg. (Foto: Victor van Dijk / CC BY NC 2.0)

 

Es gibt einen zuverlässigen Weg, komplizierte Diskussionen abzukürzen: Einfach die Glaubwürdigkeit des Gegners anzweifeln. Die Methode der Stunde funktioniert nicht nur gegenüber „der Politik“, sondern auch bei „den Medien“. Nehmen wir die Social-Media- Video-Figur „Jonathan Pie“.

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Journalismus – wichtigtun und Wichtiges tun

 

Von der Rolle: Jörges und Jauch (Screenshot ARD)

Von der Rolle: Jörges und Jauch (Screenshot ARD)

Krisenzeiten sorgen für Sternstunden des Journalismus. So wie kürzlich der Auftritt von Hans-Ulrich Jörges bei Günther Jauch. Aber extreme Zeiten bedingen auch Tiefpunkte im Journalismus. So wie den Auftritt von Hans-Ulrich Jörges bei Günther Jauch. Und schließlich stiften Themen wie die Flüchtlingskrise Verwirrung um die Rolle von Journalisten. So wie beim Auftritt …

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VDS – ein Ohnmachts-Anfall

VDS - großes Missverständnis (Quelle: Netzpolitik.org)

VDS – großes Missverständnis (Quelle: Netzpolitik.org)

Vorratsdatenspeicherung beschlossen? Ja. Ende der Debatte um die Macht im Netz? Nein. Der Beschluss des Bundestages zur anlasslosen „Höchstspeicherdauer“ der Kommunikationsdaten aller Bürger ist nur ein weiterer vergeblicher Versuch, „Neuland“ zurück zu erobern.

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Fluchtgedanke: Ein Integrationskanal

Kommen, Kommunizieren (Quelle: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0)

Kommen, Kommunizieren (Quelle: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0)

(Achtung. kleines „CSU-Update“ am Ende!) Dieser Tage macht sich ja jeder so seine Gedanken über, na klar, Flüchtlinge. Was tun? Als Mensch. Als Bürger. Als Journalist. Ich erinnere mich an eine Idee von gestern. Wäre sie umgesetzt worden, wären wir wenigstens medial besser vorbereitet gewesen. Und hätten einen bundesweiten „Integrationskanal“.

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Landesverrat – Auflösung statt Aufklärung

Betroffenen Blogger (Quelle: Sebaso / CC-BY-SA 4.0)

Betroffenen Blogger (Quelle: Sebaso / CC-BY-SA 4.0)

Nun kann die Erregungskarawane eigentlich weiterziehen: Das Ermittlungsverfahren wegen Landesverrats gegen Netzpolitik.org wurde eingestellt. Man musste kein Prophet oder Volljurist sein, um diesen Ausgang zu ahnen. Also kam es, wie es kommen musste. Alles in Ordnung? Nein eher in Auflösung.

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Autorität und Ohnmacht

Schutz oder Selbstverteidigung?

Schutz oder Selbstverteidigung?

Gerade noch fiktional, nun real. Gestern habe ich am Beispiel eines realistischen Thrillers über bedrohten Journalismus gepostet – gleich darauf holte mich die deutsche Wirklichkeit ein: Den Bloggern Markus Beckedahl und Andre Meister  von Netzpolitik.org könnte es an den Kragen gehen: Ermittlungsverfahren wegen Landesverrats. Eine Machtdemonstration alter Autoritäten. Und gleichzeitig ein Schwächeanfall.

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